Hopfenbau 2011


Der Trend im Hopfenbau geht zu immer größeren bewirtschafteten Anbauflächen mit einer zur Zeit durchschnittlichen Betriebsgröße von ca. 13 ha.



Einer der wichtigsten Bausteine für hohen Ertrag von Qualitätshopfen ist der Pflanzenschutz. Um die Wirtschaftlichkeit des Hopfenanbaus in Deutschland zu erhalten und auszubauen, werden innovative und effektive Pflanzenschutzmittel benötigt, die z. B. einen Wirkstoffwechsel bei der Bekämpfung einzelner Schadorganismen ermöglichen.
 
Zu den wichtigsten, jährlich auftretenden Schädlingen gehören die Blattlaus und die Spinnmilbe. Bei den Krankheiten tritt Peronospora (Pseudoperonospora humuli) auf, die mit bis zu acht Behandlungen jährlich bekämpft werden muss. Gegen Echten Mehltau (Podospaera macularis) können bis zu sechs Spritzaufrufe erfolgen. Bei den Mehltaubehandlungen haben Versuche gezeigt, dass Spritzungen bei akuter Infektion am effektivsten sind. Dies bedeutet, dass sichtbarer Mehltau in Form von Pusteln durch ein kurativ (heilend) wirksames Mittel wie Bayfidan, sicher und wirtschaftlich behandelt werden kann.

Neben unseren langfristig zugelassenen Produkten Aktuan (gegen Peronospora) und Bayfidan (gegen Echten Mehltau) engagieren wir uns fortlaufend für neue Zulassungen und Genehmigungen sowie Anschlusszulassungen von wichtigen Produkten.

Ein Schwerpunkt unserer Entwicklung liegt im Bereich der Spinnmilbenbekämpfung. In Zukunft wollen wir hier die Zulassung für einen neuen im Hopfenanbau bisher nicht eingesetzten Wirkstoffes erreichen. Darüber hinaus arbeiten wir an innovativen Herbizidmaßnahmen, wie z.B. dem in diesem Jahr erstmalig für das Hopfenputzen verfügbaren Quickdown.

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Ihre Fragen zu unseren Produkten beantwortet Ihnen auch gern unser Verkaufsberater vor Ort und freut sich über Ihren Anruf.

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Herzliche Grüße
Ihr Stähler Hopfenbau-Team